Heilung von Karies im Frühstadium

Karies heilen im Frühstadium

Karies ist heu­te ohne Bohren heil­bar, vor­aus­ge­setzt, die Kariesdiagnose wird recht­zei­tig gestellt. Patienten mit Karies im Frühstadium pro­fi­tie­ren von der Kariesinfiltration mit ICON, ein Verfahren, dass den behan­del­ten Zahn voll­stän­dig wie­der­her­stellt – und zwar ohne Bohren. Zähne, die mit ICON infil­triert wur­de, sehen hin­ter­her so aus, als sei­en sie nie kari­ös gewe­sen, und das bei voll­stän­di­gem Erhalt der Zahnsubstanz.

Die Zahnärzte am Ring in Köln wen­den die­se ICON®-Methode schon län­ge­re Zeit sehr erfolg­reich an und kön­nen ent­spre­chen­de Erfolgsquoten vor­wei­sen.

Nachhaltige Kariesbehandlung bei fortgeschrittener Karies

Wenn es bei fort­ge­schrit­te­ner Zahnkaries für die Kariesinfiltration zu spät ist, ach­ten wir ihm Rahmen der klas­si­schen Kariesbehandlung dar­auf, mög­lichst wenig gesun­de Zahnsubstanz zu opfern. Unsere Füllungstherapien zie­len dar­auf ab, die betrof­fe­nen Zähne voll­stän­dig zu restau­rie­ren und lang­fris­tig vor einer neu­en Karieserkrankung zu schüt­zen.

Die Zahnärzte am Ring in Köln ste­hen für Nachhaltigkeit. Deshalb ver­zich­tet unse­re Zahnarztpraxis auf das umstrit­te­ne Amalgam und setzt statt­des­sen auf Zahnfüllungen aus unbe­denk­li­chen, hoch­wer­ti­gen Materialien.

Damit es gar nicht erst zur Karies kommt oder einen wie­der­keh­ren­den Kariesbefall kommt, legen wir gro­ßen Wert auf die Zahnvorsorge. Gerne bera­ten wir Sie und Ihre Kinder zum rich­ti­gen Umgang mit der Zahnbürste und zum Thema zahn­ge­sun­de Ernährung. Sprechen Sie uns an.

Vorteile einer Kariesbehandlung bei den Zahnärzten am Ring in Köln

  • hohe bio­lo­gi­sche Verträglichkeit der ein­ge­setz­ten Materialien

  • Einsatz von qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen, halt­ba­ren Materialien

  • kein Einsatz von queck­sil­ber­hal­ti­gen Füllstoffen (Amalgam)

  • zahn­far­be­ne Komposit — Zahnfüllungen

  • bei grö­ße­ren Kariesdefekten: ästhe­ti­sche Inlays, Onlays, Overlays aus lang­le­bi­ger High-Tech-Keramik

Kariesinfiltration mit ICON® in Köln

Die Kariesinfiltration beschreibt ein sehr inno­va­ti­ves, sub­stanz­scho­nen­des Verfahren, mit dem wir im Anfangsstadium Karies ohne Bohren behan­deln kön­nen. Mit ICON®, dem hier­für ein­ge­setz­ten Material, stop­pen wir eine Karies so früh, dass sie gar nicht dazu kommt, gan­ze Löcher in den Zahn zu fres­sen. Für die­se scho­nen­de und sehr inno­va­ti­ve Kariesbehandlung ist noch nicht ein­mal eine Betäubung not­wen­dig.

in einem ent­fernt ICON® auch unschö­ne wei­ße, gelb­li­che oder bräun­li­che Flecken auf den Zähnen, das typi­sche, opti­sche Anzeichen für eine begin­nen­de Karies.

ICON® dichtet poröse Zähne ab

Karies ent­steht durch Säureattacken auf die Zähne, wobei es sich bei den Säuren um Stoffwechselprodukte von Mundbakterien han­delt. Diese Säuren grei­fen zunächst nur die obe­re Schicht des Zahnschmelzes an, machen ihn rau, porös und durch­läs­sig. Durch die so ent­stan­de­nen Poren und Mikro-Tunnel drin­gen die Karies-Säuren immer wei­ter in den Zahn ein, bis schließ­lich ers­te Löcher ent­ste­hen. Dichtet man die porö­sen kariö­sen Stellen, auch Initialkaries genannt, recht­zei­tig mit ICON®, einer har­zi­gen Flüssigkeit, ab, wird das wei­te­re Vordringen der Kariesbakterien in das Zahninnere gestoppt. ICON® baut die äuße­re Schmelzschicht wie­der auf und bil­det so eine Art von Schutzwall gegen die Mundbakterien.

Neuere Studien besa­gen, dass fast 80% aller jun­gen Menschen unter 28 Jahren unter einer begin­nen­den Karies in den schwer erreich­ba­ren Zahnzwischenräumen lei­den. Die dün­nen, für den Auftrag von ICON ver­wen­de­ten Folien, pas­sen per­fekt in die­se Zahnzwischenräume, was eine beson­ders effi­zi­en­te Kariesfrühbehandlung ermög­lich. Hier zeigt sich, was ICON® für die Zahnprophylaxe und den lang­fris­ti­gen Erhalt der Zahnsubstanz tun kann.

Karies ohne Bohren behan­deln – das heißt ohne Verlust von wert­vol­ler Zahnsubstanz – ist also kei­ne Utopie mehr.

ICON® entfernt weiße Flecken

Der ICON® — Kunststoff hat einen ähn­li­chen Lichbrechungsindex wie natür­li­cher Zahnschmelz. Deshalb ver­bin­det er sich per­fekt mit Ihren Zähnen. Auf die­se Weise las­sen sich die weiß­lich erschei­nen­den Bereiche der Kariesläsionen optisch den gesun­den Zähnen wie­der anpas­sen. Die unschö­nen „wei­ßen Flecken” wer­den damit unsicht­bar.

FAQ Kariesbehandlung Köln:

ICON® infil­triert die im Zahschmelz ent­stan­de­nen Poren und dich­tet den Zahn auf die­se Weise nach dem Aushärten mit UV-Licht von innen her­aus wie­der ab. Die schäd­li­chen Säuren, Stoffwechselprodukte der Kariesbakterien, kön­nen ihr zer­stö­re­ri­sches Werk im Zahn nicht mehr fort­set­zen – und zwar min­des­tens für einen Zeitraum von 5 Jahren. Erst nach die­ser Zeit kann eine Folgebehandlung not­wen­dig wer­den. Je bes­ser die häus­li­che Zahnpflege und je zucker- und säu­re­är­mer die Ernährung, des­to nach­hal­ti­ger ist der Behandlungserfolg der ICON®-Methode.

Der erfreu­li­che „Nebeneffekt”: mit ICON® lässt sich nicht nur Karies ohne Bohren behan­deln, son­dern auch die mit der Initialkaries ein­her­ge­hen­den, unschö­nen wei­ßen Flecken ver­schwin­den.

Zunächst ent­fernt der Zahnarzt mit einer spe­zi­el­len Salzsäure (I‑ICI-Gel) die obe­re Mineralschicht der betrof­fe­nen kariö­sen Zähne und berei­tet so ihre Oberfläche für die wei­te­re Prozedur vor. Anschließend wird ICON, ein Infiltrat, auf die vor­be­han­del­ten Stellen auf­ge­tra­gen und mit einer UV-Lampe aus­ge­här­tet.

Beim Prozess der Aushärtung ver­bin­det sich das har­zi­ge ICON®-Material mit der kris­tall­ar­ti­gen Struktur des Zahnschmelzes und sta­bi­li­siert auf die­se Weise den Zahn. Das aus­ge­här­te­te ICON ver­hin­dert, dass sich die Demineralisation der Zahnhartsubstanz durch die von den Kariesbakterien frei­ge­setz­ten Säuren wei­ter fort­setzt. Während der gan­zen Behandlung wird Ihr Zahnfleisch mit einer spe­zi­el­len Schutzfolie abge­deckt und geschützt.

Die klas­si­sche Kariesbehandlung wird angwan­det, wenn die Karies bereits Löcher im Zahn ver­ur­sacht hat.

Karies entfernen

Bevor wir ein durch Karies ent­stan­de­nes Loch schlie­ßen kön­nen, berei­ten wir Ihren kariö­sen Zahn für die Aufnahme der Füllung vor. Hierfür boh­ren wir zunächst eine Zugang zum Zahn, um die Größe des Zahndefektes fest­zu­stel­len zu kön­nen. Besonders im Zwischenzahnbereich wäre der Defekt sonst nicht immer gleich erkenn­bar. Anschließend ent­fer­nen wir das beschä­dig­te Zahngewebe bis in die Randbereiche der Läsion hin­ein. Sollte der Defekt in unmit­tel­ba­rer Nähe einer bestehen­den Füllung ent­stan­den sein, müs­sen wir die­se zunächst voll­stän­dig ent­fer­nen.

Getreu unse­rer Maxime, die Zähne unse­rer Patientinnen und Patienten mög­lichst scho­nend zu behan­deln, ent­fer­nen wir beim Bohren nur soviel gesun­de Zahnsubstanz wie nötig, das heißt aus­schließ­lich die kariö­sen Stellen. An den kariö­sen Stellen des Zahns ist die Zahnhartsubstanz porö­ser. Dies machen wir uns für die Kariesfrüherkennung zunut­ze, indem wir soge­nann­te Kariesdetektoren ein­set­zen. Dabei han­delt es sich um Flüssigkeiten, die in den porö­sen Zahnschmelz ein­drin­gen und mit­hil­fe eines Farbstoffs die kariö­sen Stellen bzw. die Kariesbakterien sicht­bar machen kön­nen. Auf die­se Weise farb­lich mar­kiert, kön­nen wir Ihre Karies gezielt behan­deln. Kariesdetektoren haben sich ins­be­son­de­re bei schwer zugäng­li­chen Stellen bewährt.

Darüber hin­aus set­zen wir nicht nur bei der eigent­li­chen Kariesbehandlung, son­dern auch im Rahmen der regel­mä­ßi­gen Prophylaxechecks recht häu­fig unse­re optisch ver­grö­ßern­de Lupenbrille ein. Mit ihr kön­nen wir kleins­te Defekte und ers­te Entkalkungen Ihrer Zähne schon in einem sehr frü­hen Stadium fest­stel­len. Je frü­her wir Ihre Karies auf­spü­ren, des­to eher kön­nen wir sie behan­deln und des­to grö­ßer ist die Chance, dass wir den betrof­fe­nen Zahn lan­ge erhal­ten kön­nen.

Entstandene Kavität füllen

Nach Entfernung der Karies wird der durch die Bohrung ent­stan­de­ne Raum gefüllt. Die Auswahl des Materials rich­tet sich nach der Ausgangssituation, denn nicht jede Füllungsart ist für jede Zahn-Restauration geeig­net. Entscheidend ist nicht nur, in wel­chem Zustand sich Ihre Zähne bzw. Ihre Zahnsubstanz befin­det, son­dern auch, ob es sich bei den zu restau­rie­ren­den Zähnen um Frontzähne oder Backenzähne mit star­ker Kaubelastung han­delt.

Für klei­ne­re und mitt­le­re Zahndefekte wäh­len wir meist plas­ti­sche Füllmaterialien. Zu den plas­ti­schen Füllmaterialien, die mit­tels Formhilfen und unter­schied­li­chen Füllverfahren direkt in Ihren Zahn ein­ge­bracht wer­den, zäh­len moder­ne Glasionomerzente und Komposit-Kunststoffe. Glasiomerzemente fin­den unter ande­rem häu­fig in der Kinderzahnheilkunde, als pro­vi­so­ri­sche Füllung oder für Aufbaufüllungen Anwendung.

Mit den anspruchs­vol­len zahn­far­be­nen Komposit-Kunststoffen rea­li­sie­ren wir sehr halt­ba­re und ästhe­tisch äußerst anspre­chen­de Restaurationen ins­be­son­de­re im Vorderzahn-Bereich. Aber auch klei­ne­re Defekte im Seitenzahnbereich las­sen sich mit Kompositen per­fekt und nach­hal­tig restau­rie­ren. Komposite bestehen aus hoch­wer­ti­gen Materialien und sind in der Verarbeitung auf­wen­dig, wes­halb Kompositfüllungen etwas teu­rer sind als her­kömm­li­che Füllungen.

Sind die Zahnkavitäten zu aus­ge­dehnt oder zu tief für eine plas­ti­sche Füllung, sind Inlays (Einlagefüllungen) die rich­tig Wahl. Inlays sind pass­ge­naue Werkstücke, die in unse­rem zahn­tech­ni­schen Labor indi­vi­du­ell für Sie gefer­tigt wer­den und als Ganzes in Ihren Zahn ein­ge­klebt wer­den. Inlays (Onlays und Overlays) bestehen meist aus zahn­far­be­ner Keramik, weil die­se nicht nur halt­bar, son­dern auch sehr ästhe­tisch ist. Doch sind auch Inlays aus Gold möl­g­lich.

Ist der Zahndefekt so groß, dass auch Zahninlays nicht mehr in Frage kom­men, sind Teilkronen eine sehr gute Alternative.

Karies ent­steht dort durch zuviel Zucker, eine unzu­rei­chen­de Zahnpflege und schäd­li­che Mundbakterien, die von den Zuckerbindungen und Essensresten leben. Ein beson­de­rer Übeltäter ist die Streptokokke, die sich am liebs­ten in fest gewor­de­nem Zahnbelag, auf dem Zahnschmelz oder in den Zahnzwischenräumen ein­nis­tet. Gemeinsam mit ande­ren Mikroorganismen ver­gärt sie dort Zucker zu Milchsäure. Die Milchsäure wie­der­um durch­lö­chert den Zahnschmelz und macht ihn so anfäl­lig für ein­drin­gen­de Keime. Diese Bakterieninfektion greift das Zahnmark und den Zahnnerv schlimms­ten­falls so sehr an, dass eine Zahnwurzelkanalbehandlung unver­meid­lich wird.

Karies „mel­det“ sich erst­mals meist durch leich­tes Ziehen oder Schmerzen am Zahn „zu Wort“. Leider hat sie bei Diagnosestellung häu­fig schon ihr gan­zes „Zerstörungswerk“ ver­rich­tet. Manchmal frisst sich die Karies aber auch völ­lig unbe­merkt durch den Zahnschmelz und wird erst bei einer Vorsorgeuntersuchung ent­deckt. Spätestens jetzt kön­nen wir Ihnen den Anblick des ver­hass­ten Zahnbohrers nicht län­ger erspa­ren. Doch kei­ne Angst: Moderne Betäubungsmethoden sor­gen dafür, dass Sie bei der Behandlung kei­ne Schmerzen haben wer­den und die Betäubung nach der Behandlung weit­aus schnel­ler abklingt als frü­her.

Unter den nach­fol­gen­den Links erfah­ren Sie, wie unse­re Zahnärzte Ihre Karies behan­deln und wel­che Füllmaterialen für Sie in Betracht kom­men.

Wir unterscheiden im Wesentlichen:

  • plas­ti­sche Füllmaterialien
  • Komposite und
  • Einlagefüllungen
Plastische Füllmaterialien – für kleinere und mittlere Defekte

Zu den plas­ti­schen Füllungen, also Füllungen, die als Masse in den Zahn gefüllt wer­den und im Zahn erhär­ten, zäh­len unter ande­rem das von uns nicht mehr ein­ge­setz­te Amalgam, Glasiomerzemente und Komposite (Engl. Composits). Diese Füllmaterialien unter­schei­den sich von­ein­an­der hin­sicht­lich ihrer Widerstandsfähigkeit gegen­über dem Kaudruck, Lebensdauer, Ästhetik und Kosten.

Herkömmliche plas­ti­sche Füllungen wie z. B. Glasiomerzemente wer­den förm­lich im zuvor prä­pa­rier­ten Zahn „ver­keilt“, wofür eine aus­rei­chen­de und sta­bi­le Zahn-Restsubstanz vor­han­den sein muss. Ein Nachteil an die­sen Füllmaterialien ist, dass wir rela­tiv viel gesun­de Zahnsubstanz weg­boh­ren müs­sen, damit die Materialien auch im Zahn hal­ten. Mit den moder­nen Kompositen kön­nen wir hin­ge­gen sehr viel fei­ner arbei­ten und weit­aus mehr von Ihrer natür­li­chen Zahnsubstanz erhal­ten.

Glasiomerzemente: nicht für die Ewigkeit

Glasionomerzemente wen­den wir meist in der Kinderzahnheilkunde oder zur Herstellung von Provisorien an. Ebenso kom­men Sie für Aufbau- bezie­hungs­wei­se Unterfüllungen zum Einsatz.

Glasiomerzemente hal­ten gut am Zahnbein, sind leicht ver­ar­beit­bar und bin­den auch bei leich­ter Mundfeuchtigkeit ab.

Leider sind sie wenig kausta­bil und haben nur eine ein­ge­schränk­te Lebensdauer. Ihre mat­te, graue Oberfläche sieht zudem wenig anspre­chend aus. Als lang­le­bi­ge, end­gül­ti­ge Füllung für das blei­ben­de Gebiss sind Glasiomerzemente also nicht geeig­net. Zahnfüllungen mit Glasiomerzement wer­den voll­stän­dig von den Krankenkassen über­nom­men.

Komposits: ästhetisch und langlebig

Die zahn­far­be­nen Kompositfüllungen (Composits) bestehen zu einem gro­ßen Teil aus Keramik- und Glaspartikeln und nur zu einem klei­ne­ren Teil aus dem eigent­li­chen Kunststoff. Hinzu kom­men ver­schie­de­ne Binde- und Haftmittel. Komposite haben den gro­ßen Vorteil, dass sie nahe­zu bak­te­ri­en­dicht sind und den behan­del­ten Zahn sta­bi­li­sie­ren. Außerdem wer­den sie auch sehr hohen ästhe­ti­schen Ansprüchen gerecht, weil sie sich nahe­zu per­fekt an Ihre natür­li­chen Zähne anpas­sen. Anders als ein­fa­che Kunststoffe las­sen sich Komposite auf Hochglanz polie­ren, sodass sich die Zahnoberflächen nicht mehr so leicht ver­fär­ben kön­nen. Allerdings ist das Füllverfahren, die soge­nann­te „Schmelz-Dentin-Adhäsiv-Technik“, rela­tiv auf­wen­dig, wes­halb Zahnfüllungen mit Kompositen auch teu­rer sind als ande­re plas­ti­sche Füllmaterialien.

Bei der adhä­si­ven Klebetechnik kle­ben wir die wei­che, form­ba­re Komposit-Paste Schicht für schicht in Ihren vor­be­rei­te­ten Zahn ein, wobei jede ein­zel­ne Schicht sepa­rat mit UV-Licht aus­ge­här­tet wird. Die Gefahr, dass sich durch die Schrumpfung des Materials Randspalten an den so ver­sorg­ten Zähnen ent­wi­ckeln, kön­nen wir dank her­vor­ra­gen­der Materialien und unse­ren prä­zi­sen Klebetechniken mini­mie­ren. Unsere Zahnärzte in Köln set­zen Komposite vor allem für sta­bi­le und ästhe­tisch anspre­chen­de Versorgungen im Frontzahnbereich ein. Sind die Defekte sehr klein, kom­men sie aber auch für den Seitenzahnbereich infra­ge.

Die Composits wer­den lei­der nicht voll von den gesetz­li­chen Krankenkassen über­nom­men. Die Investition in eine Zuzahlung lohnt sich aber auf jeden Fall, denn Komposit-Füllungen hal­ten in der Regel dop­pelt so lan­ge wie ein­fa­che Kunststofffüllungen und blei­ben jah­re­lang schön.

Größere Löcher – ins­be­son­de­re in den Kauflächen der Backenzähne – kön­nen wir hin­ge­gen nicht mit Kompositen fül­len. Die dort vor­herr­schen­den star­ken Kaukräfte wür­den eine Komposit-Füllung auf Dauer beschä­di­gen. Hier benö­ti­gen wir star­re Füllungen, die soge­nann­ten „Inlays“ aus Keramik oder Gold.

Inlays: erste Wahl für anspruchsvolle Patientinnen und Patienten

Zahninlays sind Einlagefüllungen, die – anders als plas­ti­sche Zahnfüllungen – nicht direkt in Ihrem Mund, son­dern in unse­rem zahn­tech­ni­schen Labor her­ge­stellt wer­den. Unser Zahntechnikermeister fer­tigt sie auf Basis einer prä­zi­sen Abformung Ihrer Zähne. Als Material kommt in der Regel Keramik infra­ge. Doch auch Goldllegierungen fin­den mit­un­ter Anwendung.

Für ein Zahninlay müs­sen Sie min­des­tens zwei Zahnarztsitzungen ein­pla­nen. Nach Voruntersuchung und erfolg­ter Behandlungsplanung befrei­en wir Ihren Zahn zunächst von sei­ner Karies und prä­pa­rie­ren ihn für Aufnahme des Inlays. Hierbei geht etwas mehr gesun­de Zahnsubstanz ver­lo­ren als bei den plas­ti­schen Zahnfüllungen. Anschließend neh­men wir Abformungen Ihres Gebisses vor und stat­ten den betrof­fe­nen Zahn mit einem Provisiorium aus. Die Abdrücke Ihrer Zähne die­nen unse­rem Zahntechniker als Meistermodell für die indi­vi­du­el­le Herstellung Ihres Inlays. Das ist wirk­lich prä­zi­se Handarbeit. Ist Ihr Inlay fer­tig, ent­fer­nen wir es nach Entfernung des Provisoriums Adhäsivtechnik end­gül­tig in Ihren Zahn ein. Das spe­zi­el­le Klebeverfahren sorgt – ähn­lich wie bei den plas­ti­schen Komposit-Zahnfüllungen – für eine äußerst hohe Dichtigkeit des Inlays.

Wir wer­den Ihr Inlay so plat­zie­ren und ver­an­kern, dass es stets von der har­ten Zahnsubstanz umge­ben ist. Lappt die Gussfüllung an eini­gen Stellen über die Kaufläche hin­aus, weil der Zahn beson­ders stark geschä­digt war, spricht man nicht mehr von einem Inlay, son­dern einem Onlay bzw. einer Teilkrone. Die Teilkrone und die Vollkrone stel­len somit die nächst­hö­he­re Stufe der Zahnrestauration dar.

Zahninlays sind die bes­te Wahl für anspruchs­vol­le Patientinnen und Patienten. Den gegen­über ande­ren Füllungen höhe­ren Preis macht die Langlebigkeit des Inlays mehr als wett. Bei bes­ten Voraussetzungen kann ein Inlay 15 Jahre und län­ger hal­ten.

Wann Zahnfüllung und wann Inlay?

Bei grö­ße­ren Defekten im Seitenzahnbereich gibt es mit­un­ter Grenzfälle, bei denen wir Ihren Zahn sowohl mit einer Kompositfüllung, als auch mit einem Inlay behan­deln könn­ten. Hier emp­feh­len wir meist das Inlay, weil die Seitenwände des Zahns nach der Entfernung einer tie­fer gehen­den Karies sehr dünn sind. Plastische Komposit-Füllungen könn­ten dem star­ken Kaudruck even­tu­ell nicht stand­hal­ten, sodass die Zahnwände bre­chen.

Unsere XXL-Öffnungszeiten

Mo. —  Do.8:30 — 20:30
Fr.8:30 — 18:30
Sa.10:30 — 15:30

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