Zahnimplantate

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Implantatgetragener Zahnersatz: funktionell, ästhetisch und langlebig

Jede Patientin und jeder Patient mit Zahnverlust wünscht sich einen Zahnersatz, der sich funk­tio­nell und kos­me­tisch kaum von natür­li­chen Zähnen unter­schei­det und abso­lut sicher im Mund sitzt. Am bes­ten lässt sich ein sol­cher Zahnersatz mit Zahnimplantaten rea­li­sie­ren.

Implantatgetragener Zahnersatz ist eine sehr ästhe­ti­sche, funk­tio­nel­le und lang­le­bi­ge Möglichkeit, feh­len­de Zähne zu erset­zen. Bei Zahnimplantaten han­delt es sich um künst­li­che Zahnwurzeln, die in die Kieferknochen implan­tiert wer­den. Sehr weit ver­brei­tet in der Implantologie sind heu­te Schraubenimplantate in koni­scher oder stu­fen­för­mi­ger Form. Implantate bil­den die sta­bi­le Grundlage für die pro­the­ti­sche Versorgung mit Zahnkronen, Zahnbrücken, Teilprothesen und Vollprothesen. Mit ihnen kön­nen wir, Ihre Zahnärzte in Köln, nicht nur ein­zel­ne oder meh­re­re Zähne, son­dern gleich gan­ze Zahnreihen erset­zen, und das gleich mit einer gan­zen Reihe an Vorteilen.

Vorteile von Zahnimplantaten

  • Durch die fes­te Verankerung im Kieferknochen bie­ten Versorgungen auf Zahnimplantaten einen viel bes­se­ren Halt als her­kömm­li­cher Zahnersatz wie z. B. her­aus­nehm­ba­re Brücken, Teil- oder Vollprothesen.

  • Anders als bei ein­ge­klam­mer­ten oder ein­ze­men­tier­ten Zahnbrücken müs­sen unse­re Zahnärzte kei­ne gesun­den Zähne abschlei­fen und damit wert­vol­le Zahnsubstanz opfern.

  • Implantatgetragener Zahnersatz ist sehr lang­le­big.

  • Zahnersatz auf künst­li­chen Zahnwurzeln sieht sehr natür­lich aus. Niemandem wird auf­fal­len, dass Sie künst­li­che Zähne im Mund haben.

  • Bei implan­tat­ge­tra­ge­nem Zahnersatz wird Ihr Kieferknochengewebe beim Kauen sehr viel natür­li­cher belas­tet als bei allen ande­ren Zahnersatzformen. Durch die natür­li­che Stimulation der Knochensubstanz lau­fen Sie weni­ger Gefahr, nach einem Zahnverlust einen aus­ge­präg­ten Kieferknochenschwund zu ent­wi­ckeln.

  • Bei implan­tat­ge­tra­ge­nem Zahnersatz bleibt der Gaumen frei. Damit gehö­ren Probleme beim Sprechen und Kauen der Vergangenheit an.

Gibt es überhaupt keine Nachteile?

Natürlich ist eine voll­stän­di­ge Zahnreihe viel attrak­ti­ver als eine lücken­haf­te. Doch es gibt noch weit­aus wich­ti­ge­re Gründe, Zahnlücken schlie­ßen zu las­sen. Fehlen Zähne, lei­det nicht nur die Kaufunktion, son­dern auch Sprachvermögen und Mimik sind beein­träch­tigt.

Zahnlücken füh­ren dazu, dass sich Nachbarzähne in die Zahnlücken hin­ein ver­schie­ben. Die Zähne des Kiefers tref­fen nun nicht mehr rich­tig auf ihr Pendant im Gegenkiefer. Dadurch gerät Ihr gan­zes Kausystem ins Ungleichgewicht. Im Fachjargon nennt man die dadurch ent­ste­hen­den Beeinträchtigungen Craniomanibubläre Dysfunktion (CMD). Die CMD ver­ur­sacht nicht nur im Kauapparat Schmerzen, son­dern kann auch nega­ti­ve Auswirkungen auf den gesam­ten Körper haben. Symptome wie Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopf- und Ohrenschmerzen sind häu­fig auf Verschiebungen im Kiefer zurück­zu­füh­ren. Aus die­sem Grunde füh­ren wir, wenn nötig, im Rahmen unse­rer Voruntersuchungen für die Versorgung mit Zahnbrücken eine Funktionsanalyse durch.

FAQ Implantate:

Der Begriff Zahnimplantat bezeich­net eine künst­li­che Zahnwurzel, die durch einen klei­nen chir­ur­gi­schen Eingriff in den Kieferknochen ein­ge­bracht wird, mit dem sie fest ver­wächst. Zahnimplantate bil­den die „Wurzelbasis“ für Zahnkronen, Zahnbrücken, Teil- oder Vollprothesen. Sie bestehen meist aus Titan, einem sehr leich­ten und sta­bi­len Material, das in der Regel über eine sehr hohe Bioverträglichkeit ver­fügt. Implantatgetragener Zahnersatz sorgt bei sei­nem Träger für ein sehr natür­li­ches Kaugefühl.

Von „implan­tat­ge­tra­ge­nem Zahnersatz“ spricht man, wenn man das gan­ze Zahnersatzsystem, bestehend aus der künst­li­chen Zahnwurzel, dem Verbindungsstück sowie der Suprakonstruktion, d. h. den sicht­ba­ren Teil des Zahnersatzes umschrei­ben möch­te.

Implantatgetragener Zahnersatz ist die Königsklasse, wenn es dar­um geht, Zähne, die Sie durch einen Umfall, durch Karies oder auch Parodontitis ver­lo­ren haben, zu erset­zen.

REPLICATE™ – eine besonders bahnbrechende Methode der Einzelzahnversorgung

Bei REPLICATE™ han­delt es sich um inno­va­ti­ves, mini­mal-inva­si­ves und damit nahe­zu schmerz­frei­es Verfahren, bei dem wir Ihren nicht mehr erhal­tungs­wür­di­gen Zahn von der Zahnkrone bis zur Zahnwurzel kom­plett nach­bil­den kön­nen. Einzelheiten zu die­ser bahn­bre­chen­den Methode erhal­ten Sie auf unse­rer Informationsseite zu ReplicateTM.

Ersatz mehrerer Zähne nebeneinander

Fehlen meh­re­re Zähne, kön­nen wir die­se ent­we­der durch die ent­spre­chen­de Anzahl an implan­tat­ge­tra­ge­nen Einzelkronen oder durch eine implan­tat­ge­tra­ge­ne Zahnbrücke erset­zen. Letztere sind jedoch nur bei Fehlen weni­ger Zähne emp­feh­lens­wert. Anders als her­kömm­li­che Teilprothesen, die nicht sel­ten mit unschö­nen Metallklammern an den sie flan­kie­ren­den Zähnen befes­tigt wer­den, belas­ten implan­tat­ge­tra­ge­ne Zahnbrücken nicht die gesun­de Zahnsubstanz, denn das Abschleifen der Nachbarzähne fällt hier weg. Backenzähne wer­den stär­ker belas­tet als Frontzähne. Deshalb bie­tet sich eine implan­tat­ge­tra­ge­ne Brückenlösung gera­de im Backenzahnbereich an, da sie sta­bi­ler ist als eine her­kömm­li­che Zahnbrücke.

Ersatz ganzer Zahnreihen bzw. Kieferbögen

Herkömmliche, her­aus­nehm­ba­re Vollprothesen wer­den ledig­lich durch die Saugkräfte des Kiefers gehal­ten, sodass die Kieferknochen nicht mehr durch die natür­li­chen Kaukräfte sti­mu­liert wer­den. Mit der Zeit kommt es dann zu dem gefürch­te­ten Schwund der Knochensubstanz mit dem Ergebnis, dass Ihr her­aus­nehm­ba­rer Zahnersatz im Kiefer wackelt und scheu­ert. Anders bei implan­tat­ge­tra­ge­nen Vollprothesen. Bei die­ser weit­aus kom­for­ta­ble­ren Versorgung wird die Vollprothese mit­tels Zahnimplantaten sicher im Kiefer ver­an­kert, wodurch nicht nur die Gefahr des Knochenschwundes redu­ziert wird, son­dern auch ein ungleich bes­se­res Tragegefühl erreicht wird.

Bei implan­tat­ge­tra­ge­nen Vollprothesen gibt es im Wesentlichen zwei Grundvarianten – eine dau­er­haft im Kiefer fixier­te und eine her­aus­nehm­ba­re Lösung. Unter die­sen bei­den Varianten gibt es wie­der­um unter­schied­li­che Systeme, die inse­rier­ten Zahnimplantate zu einem Haltesystem mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Beide Grundvarianten sind sowohl im Oberkiefer als auch im Unterkiefer rea­li­sier­bar und bie­ten einen glei­cher­ma­ßen fes­ten Halt. Im Unterkiefer benö­ti­gen wir für eine sol­che Versorgung 4–6, im Oberkiefer 6–8 Implantate.

Fertigen wir Ihren her­aus­nehm­ba­ren Zahnersatz von Anfang an für die Fixierung auf Zahnimplantaten an, kön­nen wir für den Unterkiefer eine weit­aus gra­zi­le­re Prothesenbasis gestal­ten als bei her­kömm­li­chen Systemen. Sehr häu­fig kön­nen wir Ihre her­aus­nehm­ba­ren Vollprothesen auch nach­träg­lich für die Fixierung auf Implantaten kon­fek­tio­nie­ren. In die­sem Fall fal­len ledig­lich die Kosten für die Insertion der Zahnimplantate und für den Einbau der Halteelemente an.

Einen klei­nen Nachteil gibt es aller­dings bei der nach­träg­lich kon­fek­tio­nier­ten Variante: Da Sie wie­der bes­ser här­te­re Speisen bei­ßen kön­nen, belas­ten Sie Ihre her­aus­nehm­ba­re Zahnprothese auch mehr. Deshalb besteht eine leicht erhöh­te Bruchgefahr für Ihre Prothese.

Zahnimplantate und Zahnersatz müs­sen kon­fek­tio­niert wer­den, damit sie rich­tig inein­an­der­pas­sen. Hierfür gibt es ver­schie­de­ne Möglichkeiten, von denen wir Ihnen zwei wich­ti­ge kurz erläu­tern möch­ten:

Die Stegversorgung

Bei der Stegversorgung wer­den die ein­zel­nen Implantate mit Stegen zu einem durch­ge­hen­den Steg ver­bun­den, auf dem die Prothese ver­an­kert wer­den kann. Eine Verankerung Ihrer Zahnprothese auf Stegen ist sehr sta­bil. Außerdem kön­nen Sie Ihre Prothese sofort belas­ten.

Kugelkopf-Anker und Locatoren

Kugelkopfanker und Locatoren sind Konfektionselemente, mit denen sowohl die Implantate als auch ihr Gegenstück, der Zahnersatz, aus­ge­stat­tet wer­den. Locatoren sind güns­ti­ger als Stege und eig­nen sich zur Fixierung von her­aus­nehm­ba­rem implan­tat­ge­tra­ge­nen Zahnersatz. Das Locator®-System ist wis­sen­schaft­lich aner­kannt und auf­grund sei­ner aus­tausch­ba­ren, kos­ten­güns­ti­gen Friktionselemente sehr im Kommen. Bei den Friktionselementen han­delt es sich um Verschleißteile. Eine Austauschbarkeit von Verschleißteilen gewähr­leis­tet, dass Ihr implan­tat­ge­tra­ge­ner, her­aus­nehm­ba­rer Zahnersatz auch lang­fris­tig sicher in Ihrem Mund sitzt.

Das innovative, kostengünstige Locator®-Verfahren in Kürze

Für die siche­re Fixierung Ihrer implan­tat­ge­tra­ge­nen Zahnprothese hat sich das inno­va­ti­ve Locator®-System bewährt. Locatoren sind druck­kno­pf­ähn­li­che Verbindungen zwi­schen den Kieferimplantaten und Ihren drit­ten Zähnen. Mit Locator® sitzt Ihre Zahnprothese fes­ter im Mund als je zuvor, kann aber zu Reinigungszwecken sehr ein­fach her­aus­ge­nom­men und wie­der ein­ge­setzt wer­den. Mehr über die­se kom­for­ta­ble Lösung erfah­ren Sie unter der Seite Zahnprothesen oder noch aus­führ­li­cher hier.

Prinzipiell kön­nen wir eine erfolg­rei­che Implantologie-Behandlung mit Zahnimplantaten bei jedem Patienten vor­neh­men. Einige wich­ti­ge Voraussetzungen müs­sen jedoch erfüllt sein. Die wich­tigs­te Voraussetzung: Es muss genü­gend Knochensubstanz für die Insertion der Implantate vor­han­den sein. Dank neue­rer Verfahren der Implantologie kom­men wir heut­zu­ta­ge jedoch mit weit­aus weni­ger Kieferknochen aus als frü­her. Doch selbst wenn die­se nicht aus­reicht, bestehen gute Aussichten, dass wir Ihnen den­noch Zahnimplantate inse­rie­ren kön­nen. In die­sen Fällen hilft Ihnen unser erfah­re­ner Kieferchirurg mit einem Kieferknochenaufbau wei­ter. Hierzu bera­ten wir Sie ger­ne per­sön­lich in unse­rer Zahnarztpraxis in Köln. Eine wei­te­re Voraussetzung für die Behandlung mit Zahnimplantaten ist selbst­ver­ständ­lich eine tadel­lo­se Mundhygiene.

Wir inse­rie­ren grund­sätz­lich kei­ne Zahnimplantate,

  • wenn Ihr Allgemeinzustand ein­ge­schränkt ist,
  • wenn Sie kurz zuvor einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlit­ten haben,
  • wenn Ihre Kieferknochen auf­grund einer Krebserkrankung bestrahlt wur­den,
  • wenn Sie unter Blutgerinnungsstörungen oder Immunschwächekrankheiten wie z. B. Aids lei­den,
  • wenn Ihr Diabetes noch nicht rich­tig ein­ge­stellt ist,
  • wenn Sie sich einer hoch­do­sier­ten Kortisontherapie unter­zie­hen oder
  • wenn Ihr Kiefer noch nicht aus­ge­wach­sen ist (ein Kiefer ist in der Regel erst im Alter von etwa 18/19 Jahren aus­ge­wach­sen).

Voruntersuchungen sowie vorbereitende Maßnahmen und Behandlungen

Eine Behandlung mit Zahnimplantaten ist in der Regel kom­pli­ka­ti­ons­arm und nicht schmerz­haft. Dennoch han­delt es sich um eine sehr kom­ple­xe Behandlungsform. Wir, Ihre Zahnärzte in Köln, blei­ben auch hier unse­rem Grundsatz treu, unse­re Patientinnen und Patienten im Vorfeld einer jeden Behandlung gründ­lich zu unter­su­chen und detail­liert auf­zu­klä­ren.

Im Rahmen der Voruntersuchungen wer­den wir Sie ein­ge­hend befra­gen. Unsere Anamnese umfasst neben all­ge­mein­ge­sund­heit­li­chen Fragestellungen auch Ihre medi­zi­ni­sche Vorgeschichte. Anschließend unter­su­chen wir nicht nur die rele­van­ten Bereiche Ihres Kiefers, son­dern gleich Ihren gesam­ten Mundraum. Unsere Diagnostik stützt sich dabei auf eine sehr moder­ne tech­ni­sche Ausstattung wie z. B. eine strah­lungs­ar­me Röntgenapparatur, die uns digi­ta­le Aufnahmen Ihres Kiefers lie­fert. Selbstverständlich neh­men wir auch ganz klas­sisch einen Abdruck Ihrer Zähne. Je nach gewünsch­ter Behandlung und not­wen­di­gen Voraussetzungen wie z. B. einem vor­he­ri­gen Knochenaufbau könn­ten wei­te­re bild­ge­ben­de Verfahren wie eine 3D-Röntgenaufnahme oder eine Computertomographie not­wen­dig wer­den. Je gründ­li­cher die Voruntersuchungen, des­to dezi­dier­ter und genau­er unse­re Diagnose.

Sobald wir über ein Gesamtbild Ihrer Mund- und Kiefersituation ver­fü­gen, machen wir uns an die gewis­sen­haf­te Planung des Behandlungsablaufes. Diese bil­det auch die Grundlage für unse­ren ver­ständ­li­chen und trans­pa­ren­ten Heil- und Kostenplan, der Ihnen von Anfang an finan­zi­el­le Planungssicherheit bie­tet. An die­ser Stelle möch­ten wir Sie ger­ne noch ein­mal ermu­ti­gen, bei Bedarf die Möglichkeit der teil­wei­se zins­frei­en Finanzierung über unse­ren Vertragspartner, die BFS health finan­ce, in Anspruch zu neh­men.

Insertion der Zahnimplantate

Normalerweise inse­rie­ren wir die Implantate völ­lig schmerz­frei unter ört­li­cher Betäubung. Sollte Ihnen der Eingriff jedoch zu gro­ße Angst berei­ten, bie­ten wir Ihnen ger­ne eine leich­te Analgosedierung, eine Art Dämmerschlaf oder auch Vollnarkose an.

In einem ers­ten Schritt schnei­det unser Kieferchirurg Ihre Kieferschleimhaut und Ihr Zahnfleisch auf. Anschließend bohrt er Ihren Kiefer an den zuvor exakt geplan­ten Positionen auf, je nach Behandlung unter Zuhilfenahme von Bohrschablonen. Anschließend schraubt oder klopft er das Implantat oder die Implantate in die Kieferöffnungen. Zuletzt ver­schließt er Ihr Zahnfleisch mit fei­nen Nähten, sodass sich das Zahnimplantat geschützt und keim­frei mit dem Kieferknochen ver­bin­den kann. Die ver­wen­de­ten Operationsfäden wer­den in der Regel nach etwa zehn bis vier­zehn Tagen gezo­gen. Eine Alternative zum Vernähen des Zahnimplantates ist die soge­nann­te „offe­ne Einheilung“. Hierbei wird unser Kieferchirurg Ihnen einen klei­nen Pfosten zur Formung des Zahnfleisches ein­pas­sen.

Der Einheilprozess im Oberkiefer nimmt etwa sechs bis acht Monate, der im Unterkiefer etwa drei bis 6 Monate in Anspruch. Ein even­tu­el­ler Knochenaufbau im Vorfeld der Implantat-Insertion kann die Behandlungszeit noch ein­mal um ca. sechs Monate ver­län­gern. Während der Einheilzeit stel­len wir Ihnen einen pro­vi­so­ri­schen Zahnersatz zur Verfügung. Dies kann zum Beispiel eine pro­vi­so­ri­sche Krone, Zahnbrücke oder eine ein­fa­che Klammerprothese sein. Das Provisorium schützt Ihre Zahnimplantate nicht nur vor Überlastung, son­dern ermög­licht Ihnen eine Kaufunktion ohne wesent­li­che Einschränkungen. Außerdem wird Ihre Zahnlücke auf die­se Weise optisch ver­schlos­sen.

Fertigung und Konfektionierung Ihres Zahnersatzes

Nach erfolg­rei­cher Einheilung der Implantate fer­ti­gen wir Ihren indi­vi­du­el­len Zahnersatz in unse­rem haus­ei­ge­nen Meisterlabor neu oder kon­fek­tio­nie­ren, falls mach­bar, Ihren vor­han­de­nen Zahnersatz. Hierfür neh­men wir aber­mals Abdrücke Ihres Kiefers. Die Herstellung Ihrer künst­li­chen Zähne erfolgt ganz nach Ihren Wünschen auf Basis der von uns auf­ge­zeig­ten Möglichkeiten und Empfehlungen.

Sobald Ihr end­gül­ti­ger Zahnersatz, die soge­nann­te Suprakonstruktion in Form einer Krone, Brücke oder Prothese, fer­tig ist, wird unser Zahnarzt ihn – je nach Behandlungsform und Implantattyp – auf das Zahnimplantat oder die Zahnimplantate schrau­ben, zemen­tie­ren oder ein­ras­ten. Dafür legt er je nach Einheilmethode zunächst das Zahnimplantat frei oder ent­fernt den Einheilpfosten. Herausnehmbare implan­tat­ge­tra­ge­ne Prothesen befes­ti­gen wir je nach gewähl­ter Versorgung auf Stegen oder ande­ren inno­va­ti­ven Fixierungssystemen wie z. B. Locator®.

Im ers­ten Jahr wer­den wir Ihre Mundsituation und Ihre Bisslage (Okklusion) ein bis zwei­mal mit­tels Röntgenaufnahmen kon­trol­lie­ren und beur­tei­len. Für die Langlebigkeit Ihres Zahnersatzes und die Vermeidung von Periimplantitis, d. h. der Entstehung von ent­zünd­li­chen Prozessen rund um Ihre Implantate, emp­feh­len wir Ihnen für die Zeit nach der Implantation, ein- bis zwei­mal jähr­lich eine pro­fes­sio­nel­le Zahnreinigung vor­neh­men zu las­sen. Vereinbaren Sie dafür bit­te ganz ein­fach einen Termin in unse­rer Zahnarztpraxis in Köln am Ring.

Es gibt ver­schie­de­ne Alternativen zu implan­tat­ge­tra­ge­nem Zahnersatz wie z. B. Zahnkronen und fes­te Zahnbrücken oder her­aus­nehm­ba­re Teil- und Vollprothesen. Auch im Bereich die­ser Versorgungen kön­nen wir Ihnen qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge, zufrie­den­stel­len­de, lang­le­bi­ge und sehr ästhe­ti­sche Lösungen anbie­ten. Der direk­te Vergleich mit den Zahnimplantaten för­dert jedoch eini­ge Nachteile die­ser Systeme zuta­ge:

Nachteile von nicht-implantatgetragenen Zahnbrücken gegenüber implantatgetragenem Zahnersatz

Die Anpassung von Zahnbrücken geht mit einem Verlust wert­vol­ler Zahnsubstanz ein­her, denn um sie befes­ti­gen zu kön­nen, müs­sen wir erst ein­mal die gesun­den Nachbarzähne, die als Stützpfeiler für die Brücke die­nen, beschlei­fen. Da die Zahnbrücke auf dem Zahnfleischrand auf­liegt, ohne dass die künst­li­chen Zähne tat­säch­lich im Kiefer ver­an­kert sind, wird sie beim Beißen und Kauen mehr als üblich belas­tet und kann Schaden neh­men. Außerdem wird der Kieferknochen im über­brück­ten Bereich auf­grund der feh­len­den Zahnwurzeln nicht mehr durch die natür­li­chen Kaukräfte sti­mu­liert. Ein all­mäh­li­cher Kieferknochenschwund ist die Folge.

Sollen Brücken feh­len­de Zähne am Ende einer Zahnreihe erset­zen, steht nur der letz­te Zahn als Stützpfeiler für die Brücke zur Verfügung. Da die Backenzähne sowie­so stär­ker belas­tet wer­den als die Frontzähne, kön­nen wir eine her­kömm­li­che Zahnbrücke in die­sen Fällen oft nicht aus­rei­chend sta­bi­li­sie­ren. An die Grenzen ihrer Stabilität stößt eine Brücke auch dann, wenn mehr als drei feh­len­de Zähne über­brückt wer­den sol­len.

Zwar gibt es auch her­aus­nehm­ba­re Brücken, die ohne Klammern aus­kom­men, wie z. B. die Teleskopprothese, aber ähn­lich dem fest­sit­zen­den Typ der Zahnbrücke geht hier gesun­de Zahnsubstanz durch Beschleifen gesun­der Zähne ver­lo­ren.

Nachteile von herausnehmbarem Zahnersatz gegenüber implantatgetragenem Zahnersatz

Vollprothesen, die ohne Verankerung und ledig­lich durch die Saugkräfte im Kiefer gehal­ten wer­den, kön­nen mit der Zeit Probleme berei­ten, auch wenn wir sie dank opti­mier­ter Abformtechniken und Fertigungssysteme immer bes­ser an Ihrer Kiefersituation anpas­sen kön­nen. Nicht sel­ten begin­nen sie mit der Zeit, im Mund zu wackeln und zu scheu­ern.

Die Ursache für die­se Probleme liegt im voll­stän­di­gen Verlust der Zähne begrün­det. Wenn Sie mit Ihren natür­li­chen Zähnen bei­ßen und kau­en, wird der Druck über die Zähne an den Kieferknochen und an die im Kiefer befind­li­chen Zahnwurzeln wei­ter­ge­ge­ben. Das ist wie ein Fitnesstraining für die Kieferknochen. Entfällt die­se natür­li­che Belastung, bau­en sich der Kieferknochen und die Kieferkämme, auf denen die Prothesen auf­lie­gen, immer mehr ab – ähn­lich wie die Muskeln eines Menschen, der nie Sport betreibt. Dadurch wer­den Ihre drit­ten Zähne nicht mehr rich­tig ange­saugt und wackeln im Kiefer. Manchmal schrei­tet der Kieferknochenabbau so weit fort, dass wir Ihren Kiefern nicht mehr pro­the­tisch ver­sor­gen kön­nen. Implantatgetragene Prothesen mil­dern die­se Effekte deut­lich ab.

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